TSV Bayer Dormagen 1920 e.V.

Erstellt am Montag, 25 März 2019

Grandioser TSV-Sieg in Essen

Grandioser TSV-Sieg in Essen

"Heute haben wir Big-Points geholt", strahlte Dusko Bilanovic nach dem 39:33 (19:15)-Erfolg in der Essener Halle "Am Hallo" am Freitagabend. Vorher hatte der Trainer des TSV Bayer Dormagen in der Gäste-Kurve vor über 100 begeisterten Dormagener Anhängern den Takt angegeben. Eindrucksvoll nahm der TSV Revanche für die 34:35-Heimniederlage beim bisherigen Tabellenfünften der 2. Handball-Bundesliga."Doch das ist erst der Anfang", kündigte Bilanovic den 60-minütigen Kampf im Spiel gegen Lübeck-Schwartau am kommenden Samstag, 30. März, ab 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter an. "Wenn nicht jetzt, wann dann?" hofft der 47-Jährige auf eine breite Unterstützung der heimischen Fans. Tickets

Michael Hegemann, Ex-Spieler von Dormagen und Essen und jetzt Co-Trainer beim TUSEM, ließ keine Zweifel aufkommen: "Ein klar verdienter Dormagener Sieg. Der TSV besaß die bessere Abwehr und den besseren Torwart." Die Anfangsphase allerdings bestimmten die Gastgeber, die nach zehn Minuten gegen das noch nicht ganz sortierte TSV-Team mit 7:3 vorne lagen. Bilanovic nahm die Auszeit und brachte Carl Löfström. "Nicht zuletzt dank seiner Kraft konnte er den körperlich starken Dennis Szczesny weitestgehend ausschalten", lobte der Coach den Schweden, der sich vor den Augen seines Vaters auch immer wieder vorne am Kreis hervorragend in Szene setzte. Rechtsaußen Tim Wieling schloss nahtlos an seine Superleistung gegen Emsdetten an und brachte den TSV mit drei Treffern in Folge wieder heran. Er erzielte auch den 8:8-Ausgleich, ehe Joshua Reuland mit einem Traumtor für die erste Gäste-Führung zum 10:9 sorgte: Torwart Sven Bartmann hatte den Ball exakt dem in den Kreis fliegenden Linksaußen zugespielt - ein Kempa-Tor der Extraklasse.

Essen konnte zunächst noch einen höheren Rückstand verhindern und hatte auch Glück, als der Wurf von Lucas Firnhaber abgefälscht wurde und unhaltbar für Bartmann zum 15:17 im Kasten landete. Doch der platziert werfende Lukas Stutzke und Heider Thomas mit seinem Treffer zum 15:19 umittelbar vor dem Pausenpfiff waren verantwortlich für den noch erfreulicheren Gang der TSV-Auswahl in die Kabine. Direkt nach dem Wiederanpfiff schraubten die Dormagener den Vorsprung auf 16:22, auch weil Ian Hüter seine Durchschlagskraft als Rechtshänder im rechten Rückraum untermauerte. Leichte Sorgenfalten kamen noch einmal auf, als die Essener mit drei schnellen Toren bis auf 23:26 herankamen. Doch Löfström, Stutzke/zweimal und Ian Hüter beendeten die Hoffnungen der TUSEM-Fans auf eine Wende. Zwar versuchte Essen mit der offensiveren Abwehr noch einmal alles, doch in die freien Räume lief Reuland und wurde von seinen Anspielern gefunden. Der letzte große Aufreger in der bislang torreichsten Begegnung beider Klubs: Tim Zechel sah in der 50. Minute die Rote Karte nach einem Ellbogen-Foul gegen Ian Hüter.

Essens Trainer Jaron Siewert war die Enttäuschung nach einer von seiner Mannschaft nicht schlechten aber auch nicht ausreichenden Leistung anzusehen: "Zehn Minuten lang waren wir gut und haben dann den Faden verloren. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren und zu viele Tore im Rückzug kassiert. Letztlich hat uns der TSV mit unseren eigenen Mitteln Tempo, starke Abwehr und 1:1-Verhalten geschlagen." Für Dusko Bilanovic stand schon vor dem Anpfiff fest: "Wenn wir wieder eine starke Abwehr stellen, dann können wir hier etwas holen." Und nach dem Abpfiff war er stolz: "Es war eine tolle Teamleistung, jeder Spieler hat seinen Anteil an dem Erfolg." Um den guten Lauf nicht zu gefährden wechselte Bilanovic kaum. Dass der längere Einsatz auch mehr Kraft kostet, war den Spielern nur bedingt anzumerken: "Dafür trainieren wir ja bis zu acht Mal in der Woche", betonte Ian Hüter.

TUSEM Essen - TSV Bayer Dormagen 33:39 (15:19)
Essen: Bliß (5 Paraden), Mangold; Beyer (8/1), Ellwanger (2), Witzke (2), Akakpo (2), Szczesny (5), Ridder (3), Müller (3), Firnhaber (3), Seidel, Klingler (2), Skroblien (3/3), Ingenpass (n.e.), Zechel.
Dormagen: Bartmann (8 Paraden), Broy (bei einem 7m); Reuland (5), Pyszora, Eggert (n.e.), Heider (2), Löfström (5), I. Hüter (5), Köster (n.e.), Rebelo (n.e.), Richter, P. Hüter, Morante Maldonado (1), Stutzke (7), Eberlein (n.e.), Wieling (14/6).
Schiedsrichter: Kern / Kuschel.
Zuschauer: 1092.
Zeitstrafen: 6:10 Minuten (Rot gegen Zechel, 50.)
Siebenmeter: 4/5:6/7 (Bartmann hält gegen Beyer - Wieling scheitert an Bliss).
Spielfilm: 3:1 (5.), 7:3 (10.), 8:8 (16.), 9:10 (20.), 11:10, 12:14 (25.), 15:19 - 15:21, 17:23 (35.), 20:26 (40.), 23:26 (42.), 23:30 (46.), 26:33 (50.), 29:37 (56.), 33:39.

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Autor: Detlev Zenk
 
 

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