TSV Bayer Dormagen 1920 e.V.

Erstellt am Dienstag, 23 April 2019

12. Saisonsieg vor Rekordkulisse

12. Saisonsieg vor Rekordkulisse

Im Schlüsselspiel gegen den Tabellennachbarn aus Hamburg hatte der TSV Bayer Dormagen an Gründonnerstag fast immer die Fäden in der Hand, feierte vor der Rekordkulisse von 1754 Zuschauern den 12. Saisonsieg mit 31:28 (16:13) und beendete die 8:2-Erfolgsserie der Gäste aus den letzten fünf Spielen.Mit jetzt 26 Punkten nimmt der TSV in der 2. Handball-Bundesliga weiterhin Rang 14 ein, da Aue zeitgleich gegen Tabellenführer Balingen - den nächsten Dormagener Gegner - mit 31:26 gewann. "Wir können nach unserer Leistung mit breiter Brust nach Balingen fahren", sagt TSV-Coach Dusko Bilanovic.

"Wir haben die Hamburger von der ersten Minute an unter Druck gesetzt", war Bilanovic froh, dass die Verteidigung den Verlust von Heider Thomas verkraften konnte. Der längste Abwehrspieler musste nach erneuten Leistenbeschwerden zwei Tage vor dem Spiel operiert werden und steht vermutlich erst wieder in der unmittelbaren Schlussphase der Saison zur Verfügung. "Daniel Eggert hat die Aufgabe von Heider in der Defensive gut erledigt", lobte der Coach den Dänen. Mit der Arbeit seiner Abwehr war Gästetrainer Torsten Jansen hingegen vor allem in der ersten Hälfte überhaupt nicht zufrieden: "Da haben wir nie gezeigt, zu was wir zuletzt in der Lage waren." Die Präzision der Würfe des starken Lukas Stutzke ließ Schlussmann Aron Edvardsson geradezu verzweifeln. Und auch der nach einer Viertelstunde eingewechselte Marcel Kokoszka hatte mit den konsequenten Abschlüssen der Dormagener zu kämpfen.

Das 8:6 von Stefan Schröder in der 12. Minute war die letzte Hamburger Annäherung bis auf zwei Treffer. Danach lagen die Gäste immer mit mindestens drei Toren zurück. "Schuld" daran war nicht zuletzt Benni Richter, der als Anspieler und Torschütze glänzte und dem einmal mehr von der Bank kommend der geniale Ballklau gelang. Bei den US-Nationalspielern Ian und Patrick Hüter war nichts zu spüren vom Jetlag nach der Teilnahme an einem Turnier in der Dominikanischen Republik. Im Gegenteil: Die Durchbrüche von Ian werden immer energischer, von seinen Anspielen profitiert Patrick ebenso wie Carl Löfström am Kreis.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte die Partie einen hohen Unterhaltungswert. Dafür verantwortlich war nicht zuletzt HSV-Shooter Finn Wullenweber, der mit insgesamt neun Treffern auf sich aufmerksam machte. Trotz seiner Beschwerden an der Hand beteiligte sich Lukas Ossenkopp ebenfalls am Torewerfen. Da beugte Bilanovic mit einem klugen Schachzug für die letzten zehn Minuten vor: Er gönnte Torwart Sven Bartmann, der gerade seinen Vertrag für ein weiteres Jahr verlängert hat, eine längere Pause. Nach seiner Rückkehr war "Barti" voll präsent und wehrte mehrere platzierte Würfe der Gäste ab. Rechtsaußen Tim Wieling hatte sich seinen Torjubel vor allem für die zweite Hälfte aufgespart und zog dank seiner sieben und jetzt insgesamt 210 Treffer am bislang führenden Großwallstädter Michael Spatz in der Torschützenliste der 2. Handball-Bundesliga vorbei. Spätestens als Wieling in der 57. Minute per Strafwurf zum 30:26 traf und Patrick Hüter das letzte TSV-Tor folgen ließ, war die Revanche gegen Hamburg nach der 26:27-Hinspielniederlage gelungen.

Die Partie in Balingen ist am kommenden Freitag, 26. April, ab 19.45 Uhr der Auftakt des Doppelspieltages. Zwei Tage später, am Sonntag, 28. April, erwartet der TSV den TuS Ferndorf. Anpfiff ist im TSV Bayer Sportcenter um 17 Uhr. "Ihr wart gegen Hamburg eine Superpublikum. Ich hoffe, dass ihr uns auch gegen Ferndorf bereits zur früheren Anwurfzeit unterstützt", würden sich Dusko Bilanovic und sein Team über eine ähnlich hohe Zuschauerzahl freuen.  

TSV Bayer Dormagen - HSV Hamburg 31:28 (16:13)
Dormagen: Bartmann (9 Paraden), Broy (39.-50.); Reuland (1), Pyszora (n.e.), Eggert, Löfström (2), I. Hüter (4), Rebelo (n.e.), Richter (5), P. Hüter (4), Jagieniak (n.e.), Morante Maldonado, Stutzke (8), Wieling (7/3).
Hamburg: Edvardsson (5 Paraden), Kokoszka (15.40. und bei zwei 7m, 3 Paraden); Schröder (3), Lackovic, Tissier (1), Weller (4), Ossenkopp (4/2), Axmann, Fuchs, Bauer (2), Forstbauer (n.e.), Wullenweber (9), Bergemann (n.e.), Kleineidam (1), Vogt, Herbst (4).
Schiedsrichter: Grobe / Kinzel.
Zuschauer: 1754.
Zeitstrafen: 12:12 Minuten.
Siebenmeter: 3/4:2/3 (Wieling scheitert an Kokoszka - Bartmann hält gegen Herbst).
Spielfilm: 1:2, 3:2 (4.), 6:3 (7.), 8:6 (12.), 11:6 (17.), 11:8, 13:9 (22.), 15:12, 16:13 - 17:13 (31.), 19:14, 22:17 (42.), 22:19 (45.), 24:19 (47.), 25:22, 26:22, 27:24, 29:24 (55.), 31:26, 31:28.

 

 

 

 
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Autor: Detlev Zenk
 
 

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