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Erstellt am Montag, 18 Juni 2018

Zehnkämpfer Enahoro knackt EM-Norm – Spill mit Schmerzen

Zehnkämpfer Enahoro knackt EM-Norm – Spill mit Schmerzen

Ein ereignisreiches Wochenende ist für die Athleten des TSV Bayer Dormagen mit unterschiedlichen Ergebnissen zu Ende gegangen. Während Zehnkämpfer Ituah Enahoro beim internationalen Mehrkampf-Meeting in Ratingen die Norm für die EM knackte, schlug Tanja Spills Angriff auf die 800m-Norm für die Titelkämpfe in Berlin (6. bis 12. August) fehl. Fünf weitere TSV-Starter gingen erfolgreich bei der U18-Gala in Schweinfurt sowie in Aachen an den Start. 

Enahoro durchbrach in Ratingen zum zweiten Mal in seiner Laufbahn die 8000-Punkte-Schallmauer und sicherte sich mit am Ende 8048 Zählern den fünften Platz. Und, ganz wichtig: Der 20-Jährige erfüllte die Norm für die EM in der deutschen Hauptstadt. Sein Startrecht für Deutschland ist Stand jetzt jedoch immer noch nicht geklärt.

"Ich würde sagen, ich bin im Zehnkampf auf einem etwas höheren Niveau als im vergangenen Jahr. Ich habe mich aber auch etwas mehr auf den Weitsprung konzentriert und dort schon in der Hallensaison gezeigt, dass ich auf einem internationalen Niveau springen kann", sagte Enahoro, der nach seinem Satz auf 8,01 m in Weinheim Ende Mai auch im Weitsprung die Nominierungsrichtlinien des DLV sportlich erfüllt hatte.

Der Schützling von Trainer Dirk Zorn machte beim Sieg des Ulmers Arthur Abele insbesondere über die 100 m (10,63 s), die 400 m (47,91 s) auf sich aufmerksam. Sein Teamkollege Jan Ruhrmann stieg nach dem ersten Tag aus dem Wettkampf aus. 

Mittelstrecklerin Spill ging beim Sound Track Meeting in Tübingen eigentlich mit besten Voraussetzungen an den Start, nachdem sie eine Woche zuvor in Dessau 2:02,26 min gelaufen war. Doch im Rennen machten der 22-Jährigen plötzlich auftretende Schulter- und Fußbeschwerden zu schaffen. Aus einem aktiven und intensiven Rennen wurde so ein verhaltener und schmerzhafter Lauf. 

Die Zielzeit von 2:05,16 min entsprach nicht den Erwartungen und war weit von der Norm von 2:01,50 min entfernt. "Nun heißt es, in den nächsten zwei Wochen wieder gesundheitlich fit zu werden, um das Unterfangen EM-Quali für Berlin neu in Angriff nehmen zu können", sagte Trainer Wilhelm Jungbluth. 

Susan Robb kam an selber Stelle über die 1500 m mit 4:27,56 min ins Ziel und müsste sich steigern, um bei den Deutschen Meisterschaften Chancen auf das Finale zu haben. Ihr Teamkollege Fabian Spinrath ist auf einem guten Weg: In einem mutigen Rennen über die 1500m-Distanz wurde er mit einer Zeit von 3:52,73 Min belohnt, die nur eine halbe Sekunde über seiner, vor ein paar Jahren gelaufenen persönliche Bestzeit liegt.

Lena Rademacher gelang in Aachen mit 12,82 m im Kugelstoßen die Qualifikation für die U23-DM in Heilbronn (30. Juni bis 1. Juli). Bei der U18-Gala in Schweinfurt waren die Dreispringer Max Blake (13,19 m) und Jona Bäcker (13,13 m) auf den Plätzen sieben und acht im Finale vertreten. 

Über ein weiteres im Endkampf-Ergebnis freuten sich die begleitenden Trainer Yvonne Schmitz und Peter Kurowski im Weitsprung: Samuel Claudy verbesserte als Achter seine persönliche Bestleistung auf 6,89 m. Lilly Hoffmeister schied nach enttäuschenden 15,86 s über die 100 m Hürden im Vorlauf aus. 

Foto: Ituah Enahoro in Ratingen. (Copyright: Dirk Fusswinkel)

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Autor: Loehr

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