Erstellt am Montag, 13 Juli 2020

Hastenrath knackt DM-Norm – auch Majer und Podgorski siegen in Dortmund

Hastenrath knackt DM-Norm – auch Majer und Podgorski siegen in Dortmund

Kugelstoßer Xaver Hastenrath sticht beim #backontrack-Meeting in Dortmund mit 16,91 m heraus und knackt die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Auch zwei TSV-Weitspringerinnen sowie eine junge Hochspringerin wissen zu überzeugen. 

An die Drehstoßtechnik hat sich Xaver Hastenrath mittlerweile bestens gewöhnt. Schon vor wenigen Wochen deutete der U18-Athlet des TSV Bayer Dormagen bei einem Trainingswettkampf mit 15,32 m an, dass die Umstellung für ihn von Vorteil sein könnte. Beim #backontrack-Meeting in Dortmund setzte er nun noch einmal einen drauf.

Hastenrath beförderte die 5-kg-Kugel auf 16,91 m, übertraf damit die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften um mehr als einen Meter und gewann den Wettbewerb. Besonders beachtlich ist die Serie, die der Schützling von Trainer Dirk Zorn hinlegte: Schon im ersten Versuch gelangen ihm 16,42 m, es folgten Stöße auf 16,21 m, sein bester Versuch sowie ein weiterer auf 16,89 m. 

Zorn sagt zu Hastenraths Leistung: „Seine Leistung war für mich herausragend. Die Vorstellung war richtig stark, zumal die 16,91 m kein Ausrutscher waren, sondern er das Niveau konstant anbieten konnte.“

Ebenfalls über den Sieg beim organisatorisch aufwendigen Wettkampf mit insgesamt 750 Athleten im Stadion Rote Erde durfte sich Paulina Majer im Weitsprung freuen. Der Schülerin (W15) genügten 5,05 m für den Sieg, ebenfalls auf das Treppchen schaffte es Teamkollegin Eva Christmann als Dritte (4,90 m). Über die 100 m hatte Christmann als Vierte (13,12 Sekunden) die Nase knapp vor den Fünften Majer (13,30 Sekunden).

Podgorski überragt im Hochsprung

Ein echtes Ausrufezeichen setzte zudem die erste 13-jährige Martina Podgorski. Im Hochsprung überflog sie 1,61 m und ließ die Konkurrenz 15 (!) Zentimeter hinter sich. Diese Höhe bedeutete nicht nur eine persönliche Bestleistung, sondern katapultierte die Athletin von Trainerin Ulrike Wölm in der inoffiziellen W13-Bestenliste auch auf Platz eins in Deutschland. Zieht man für eine Einordnung ihrer Leistung die offizielle DLV-Bestenliste der ein Jahr älteren Springerinnen heran, so würde Martinas Leistung den dritten Platz bedeuten - je nur einen Zentimeter hinter der Zweit- und Erstplatzierten. 

Insgesamt nahmen 150 Vereine an der Veranstaltung der LG Olympia Dortmund teil. Das Hygiene- und Durchführungskonzept der Veranstaltung umfasste insgesamt fünf DIN-A4- Seiten. 130 Helfer und Kampfrichter wurden in Schichten eingesetzt, um den reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe und die Einhaltung der Hygiene-Vorgaben sicherzustellen.

Weitere Dormagener Ergebnisse: 

400 m (Männer)
Kieron Ludwig, 49,43 Sekunden, Platz 7 

800 m (Männer)
Fabian Spinrath, 1:54,15 Minute, Platz 4 

1500 m (Männer)
Joshua Nisius, 4:11,16 Minuten, Platz 12
Marcus Dunkel, 4:29,24 Minuten, Platz 19

1500 m (Frauen)
Fabiana Niemann, 6:03,29 Minuten, Platz 10

400 m (MU18)
Maurice Schwitalla, 54,35 Sekunden, Platz 4

800 m (WU18)
Kemi Körsgen, 2:20,89 Minuten (PB), Platz 10
Maxima Majer, 2:29,96 Minuten, Platz 14

1500 m (WU18)
Johanna Helmrich, 4:58,71 Minuten (PB), Platz 9

300 m (W15)
Anna Christine Olschowsky, 43,08 (PB), Platz 4 

Hochsprung (M13)
Timo Huthmacher, 1,52 m, Platz 2
Julian Fischer, 1,46 m, Platz 3 

Kugelstoßen (M13)
Julian Fischer, 7,85 m, Platz 2 

75 m (W13)
Martina Podgorski, 10,84 Sekunden, Platz 7 

Ergebnisliste

Foto: Martina Podgorski. (Copyright: TSV Bayer Dormagen)

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Autor: ml