Erstellt am Montag, 18 Oktober 2010

Ehrung für Junioren Säbel-Quartett

Ehrung für Junioren Säbel-Quartett
Große Ehre für drei Dormagener und einen Eislinger: Das Junioren Säbel-Quartett, das im Frühjahr den Junioren-Weltmeistertitel für Deutschland holte, wurde nun von der Deutschen Sporthilfe ausgezeichnet. Seit 1978 zeichnet die Deutsche Sporthilfe den Juniorsportler des Jahres aus. Zahlreiche Stars des deutschen Sports wie Franziska van Almsick (1992) oder Timo Boll (1997) sind seitdem geehrt worden. Auch in diesem Jahr ehrte die Deutsche Sporthilfe wieder die besten Juniorsportler und auch das beste Team. In der zweiten Kategorie konnten sich gleich drei Fechter des TSV Bayer Dormagen über eine Nominierung freuen. Die Junioren-Mannschaftsweltmeister im Säbel Matyas Szabo, Sebastian Schrödter, Benedikt Wagner (alle TSV Bayer Dormagen) und Florian Lehnert (Eislingen) waren neben den U20 Weltmeisterinnen im Fußball und dem Junioren Team der Nordischen Kombinierer für die Kategorie „Junioren Mannschaft des Jahres“ nominiert.

„Wir haben uns über die Einladung natürlich sehr gefreut“, so Matyas Szabo. „Als wir dann aber gehört haben, dass auch die Fußball Weltmeisterinnen nominiert waren, wussten wir, dass es für uns ganz schwer wird.“ Die von Szabo favorisierten DFB-Damen sicherten sich dann auch den Titel und verwiesen die Nordischen Kombinierer und die Säbel-Jungs auf die Plätze zwei und drei. „Wir waren schon ein wenig enttäuscht, aber dann überwog die Freude über den dritten Platz“, so Szabo. Die Preisverleihung fand im Rahmen einer großen Gala im Mannheimer Rosengarten statt. Gut 800 geladene Gäste hatten sich versammelt, unter ihnen auch Größen des Deutschen Sports wie beispielsweise Franziska van Almsick. „Die Atmosphäre war super und auf dieser riesigen Bühne vor so vielen Menschen zu stehen war ein tolles Gefühl“, beschreibt Szabo die Stimmung bei der Preisverleihung. „Die Jungs haben sich diese Auszeichnung wirklich verdient. Ihr Titelgewinn bei der Junioren WM in Baku im April war ein toller Erfolg für den Deutschen Fechterbund“, lobte Chef-Trainer Olaf Kawald zufrieden. Neben einer Urkunde und einer Sporthilfepyramide erhielten die ausgezeichneten Sportler auch noch jeweils ein Stipendium.

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Autor: Lukas Will