TSV Bayer Dormagen 1920 e.V.

Erstellt am Freitag, 07 Dezember 2018

Mobbing im Sportverein - das geht gar nicht - Der TSV Bayer Dormagen stärkt seine Kinder

Mobbing im Sportverein - das geht gar nicht - Der TSV Bayer Dormagen stärkt seine Kinder

Der TSV Bayer Dormagen und der Deutsche Kinderschutzbund, Ortsverband Dormagen (DKSB), setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit unter dem Motto "Der TSV stärkt seine Kinder" fort. Im Anschluss an die Auseinandersetzung mit dem Thema "sexualisierte Gewalt" rücken nun "Mobbing" und "Cyber-Mobbing" in den besonderen Fokus des Sportvereins. Hierzu haben TSV und DKSB drei Broschüren erstellt, die sich an Sportlerinnen und Sportler, Trainer und Trainerinnen sowie Eltern richten. Darüber hinaus sollen die Aktiven durch ihre Unterschrift deutlich machen, dass sie die in einer "Fair-Play-Erklärung" festgelegten Regeln unterstützen.


Von Mobbing haben viele schon gehört, doch Abläufe und Auswirkungen von Übergriffen sind häufig nicht bekannt. Vom Auslachen über Verbreiten von Unwahrheiten bis zum Zerstören von persönlichem Eigentum reichen Handlungen, die seelische Verletzungen verursachen können. Wenn ein Kind sich plötzlich zurückzieht und nichts mehr aus dem Alltag erzählt, wenn Freunde ausbleiben oder sich telefonisch nicht mehr melden, dann können dies Anhaltspunkte für Mobbing sein. Das äußere sich beim Sport nicht zuletzt, wenn das Kind bedrückt vom Training nach Hause kommt oder vor Übungseinheiten und Wettkämpfen immer häufiger über körperliche Beschwerden wie Bauchweh und Kopfschmerzen klagt. Natürlich können auch andere Erklärungen hinter den Verhaltensweisen stecken. Das vorsichtige und einfühlsame Ansprechen des Kindes dient dazu, Gründe zu erfahren und gegebenenfalls mit Trainern und weiteren Ansprechpartnern Kontakt aufzunehmen.


"Auf der Grundlage einer bewährten und anerkannten Methode werden unsere Vertrauenspersonen betroffene Kinder bei der Bewältigung von Konflikten unterstützen", sagt Karl-Josef Ellrich, der Vorsitzende des TSV Bayer Dormagen. Der Verein nehme bewusst eine Vorreiterrolle durch die aktive Beschäftigung mit dem Problemfeld ein. Ellrich: "Trainer, Vertreter des Dormagener Kinderschutzbundes und Experten haben ein schlüssiges Konzept zur Problembewältigung erarbeitet, dass der Dormagener Kinderschutzbund Ortsverband Dormagen angeregt und komplett finanziert hat. Es ist das erklärte Ziel aller Beteiligten, in unserem Verein eine Atmosphäre zu schaffen, in der Mobbing keine Chance bekommt."


Die Hinweise an eventuell betroffene Kinder sind ebenfalls leicht verständlich in der entsprechenden Broschüre aufgeführt und enthalten klare Vorschläge: "Sprich mit dem Trainer deines Vertrauens oder mit einem Teamkameraden." Und es gibt eine weitere Möglichkeit: Die Kontaktaufnahme unter der Mailadresse:  ich-werde-gemobbt@tsv-bayer-dormagen.de.

 

Gabriele Zadow und Hans-Peter König als Vertrauenspersonen des TSV Bayer Dormagen beobachten die Eingänge, "nehmen anschließend unauffällig Kontakt auf und kümmern sich um dich", heißt die Botschaft in Richtung der jungen Sportler.
Gabriela Zadow und Hans-Peter König sind auch telefonisch zu erreichen: 0800 0213333.

 

Foto:  Karl-Josef Ellrich (Vorsitzender TSV Bayer Dormagen), Gabriela Zadow (TSV Ansprechpartnerin Mobbing), Antje Pfister (DKSB), Hans-Peter König (TSV Ansprechpartner Mobbing) und Sabine Sehnem (DKSB).

 

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Autor: König/Lupp

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